DSA

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Sonntag, 24. Juni 2007


Hallo zusammen,
es ist vollbracht, nachdem die letzten Lücken in den DSA3 Regelwerken geschloßen sind haben wir gestern den Einstieg in die borbaradianische Welt gewagt, zumindest in die Vorgeschichte. Etwas zäh am Anfang wurde es mit Beginn der Reise von Khunchom zur gorischen Wüste immer lustiger, vor allem kann man sich auf das Würfelglück der Gruppe wirklich verlaßen. Nachdem sie sich der Khorambestien recht souverän entledigten, wurde geklettert mit ,nach anfänglichen Schwierigkeiten, Erfolg. Kaum in der Klamm angekommen waren es eher Aberglaube und Angst die sie zu Handlungen zwangen, ich sage nur tote Schlachtrößer und Ghule. Letzteres wurde auch unsere Elfe zum Verhängnis, sie überlebte zwar braucht aber bei nächster Gelegenheit einen fähigen Parasitenentferner.
In 14 Tagen können wir das hoffentlich fortsetzen und so einen weiteren Schritt Richtung Borbarad-Kampagne machen.

Freitag, 11. Mai 2007

Hallo zusammen,
es wird wieder mal Zeit für einen Zwischenbericht. Ein weiteres Abenteuer habe ich
vorbereitet, so daß ich für beide Gruppen wieder zwei fertig habe. Angefangen habe ich mit einem weiteren der Borbarad Vorgeschichte und das Gralfsee Zusammenführungsabenteuer werde ich mir auch noch anschauen, vor allem da ich ab Morgen Urlaub habe und da meine Allergie mich im Haus hält viel Zeit. Bis Pfingsten sollte ich also voll im Thema sein.
Neuerwerbungen gibt es auch zu vermelden, welche die letzten Lücken bei den Abenteuern fast geschloßen und bei den Regelwerken nur noch eine Sache offen gelaßen haben.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Der gemeine Tod der Kuh Elsa!

Hallo zusammen,
wir betrauern den Tod der Kuh Elsa. Elsa war ein Sonnenschein, sie versüßte jedem mit ihrem treuen Gesicht und ihrem etwas "labilen" Nacken, den Tag. Gestern segnete die Kuh Elsa das zeitliche, sie wurde ein Opfer der vorbei rumpelnden Fuhrwerke. Die Fuhrwerke erschütterten ihre Stallungen und brachten diese zum Einsturz. Die Kuh Elsa hatte keine Chance, sie wurde von herunterfallenden Teilen der Stallung schwer am Kopf getroffen und erlag nach erfolglosen Rettungsversuchen ihren Verletzungen. Wir setzten die Kuh Elsa in einem gelben Sarg auf ihrer geliebten Wiese bei, in der Hoffnung, das ihre Seele, die Gute, einen Weg in ein besseres Leben finden möge.
Elsa wir werden dich vermißen, schnief.


Freitag, 27. April 2007

Ein böses Erwachen wie ich feststellen mußte, denn sowohl Tür als auch Fenster waren verschloßen und vergittert. Ich war anscheinend in eine Falle gegangen, aber wie konnte das passieren und wo war Lysara und meine Gefährten?! Mir spukten tausend Gedanken durch den Kopf, was meinen mächtigen Kopfschmerzen nicht gerade zuträglich war und mich daran hinderte einen klaren Gedanken zu faßen. So verbrachte ich einige Zeit, bis sich draußen die Sonne dem Horizont zuneigte. Meine Zellentür wurde geöffnet und die Grandessa, mit zwei ganz in schwarz gekleideten Männern, betrat den Raum. „Herr Magus, ihr ward unvorsichtig. Ihr konntet doch nicht wirklich glauben, das ich keine Schutzmaßnahmen gegen Zauber in meinem Haus installieren ließ?! Wir hier in Al´Anfa sind in solcherlei Dingen ein wenig Paranoid. Eure Brosche ist ein nettes Spielzeug, doch leider für euch, mag ich es gar nicht, wenn sich jemand, aus welchen Gründen auch immer in meine Angelegenheiten einmischt.“, sprach die Grandessa in einem überheblichen Ton, den es wohl in Al´Anfa kostenlos zum Granden Titel gab. Doch plötzlich schoß es mir durch den Kopf, meine Illusion hat sie anscheinend nicht enttarnt, sonst würden wir hier sicherlich nicht mehr Reden, sondern ich wäre schon längst Tod. „Aber ich muß euch dankbar sein, man bekommt selten solch erlesene Opfer für ein Ritual. Und ihr findet doch sicher auch, das ein Ritual die paßende Feier ist um den Erwerb dieses erlesenen Stückes zu feiern.“, sagte die Grandessa und zog das schwarze Auge aus der Tasche. Sie gab dann einen Wink an ihrer Begleiter, die daraufhin auf mich zu kamen und mich versuchten an den Armen zu packen. Ich werte mich nach Leibeskräften, doch übersah ich dabei den dritten Mann, welcher mittlerweile den Raum betreten hatte und mich mit einem Pfeil aus einem Blasrohr nun betäubte.

Als ich wieder erwachte, ich wußte nicht wie viel Zeit vergangen war, befand ich mich auf dem Rücken liegend, an Händen und Füßen, an einen steinernen Tisch gekettet, in einem nur spärlich beleuchteten Gewölbe. Ich sah noch 4 weitere steinerne Tische, auf denen auch Leute angekettet waren. Lysara und Hendriga waren auch dabei, wie ich zu meinem Entsetzen feststellen mußte, genauso wie Thaliomel und Hesindian. So wie es aussah, waren wir wohl alle mehr oder weniger aufgeflogen. Kaum das ich die neue Situation erfaßt hatte betrat die Grandessa mit den 2 schwarz gekleideten Männern den Raum und wie ich an dem Raunen von oben feststellen konnte, gab es dort eine Empore, die gefüllt mit Schaulustigen war, die ich bislang nicht entdeckt hatte, ebenso wenig, wie das Pentagramm auf dem Boden, an dessen spitzen Enden, die Tische aufgestellt waren. Mich beschlich ein wirklich ungutes Gefühl. Mit welchen Kräften paktierte die Grandessa, was würde uns bevorstehen?!

Dienstag, 24. April 2007

Zur Nachtstunde begaben wir uns, für eine Orgie nach al´afaner Art gekleidet, zum Silberberg. Lysara und mich selber hatte ich mit einem Illusionszauber belegt, damit die Grandessa, falls wir ihr begegnen würden uns nicht erkennen sollte. Die Wachen ließen uns, mit den Passierscheinen, ohne weiteres zum Haus Florios ziehen. Es war ein großes und prachtvolles Anwesen, was bei einer der reichsten Familien Aventuriens nicht weiter verwunderte. Man geleitete uns nachdem wir die Passierscheine vorgelegt hatten in den Festsaal, welcher uns einen Moment lang sprachlos machte. Divans und seidene Kissen waren überall um die Tanzfläche verteilt, auf der gerade eine Schleiertänzerin ihr bestes gab. Auf den Divans lümmelten sich die Gäste, beschäftigt mit Wein, Weib und Knaben, je nach Lust und Laune. Die Musik der Zirta und Lyra in Verbindung mit der Rauschkraut geschwängerten Luft, ließ kaum einen klaren Gedanken zu. Hendriga und Lysara begaben sich zu einem freien Divan und begannen sich dem Treiben anzupassen, während ich an einem der Vorhänge eine Brosche befestigte, die ich am Nachmittag mittels `Odem Arcanum´ und ´Objectum Fix´ vorbereitet hatte. Sie würde mir durch die veränderte Aura sofort zeigen, wenn sich das „Schwarze Auge“ in einem Umkreis von 20 m aufhalten sollte, danach begab ich mich auch auf den Divan.

Etwa 1 Stunde nach unserer Ankunft, erschien der Major Domus und meldete den Eintritt der Grandessa und ihrer Familie. Fast wie bei einem Kaiser- oder Königseinzug, erhoben sich alle von ihren Plätzen und applaudierten den Florios. Ich fand die ganze Situation etwas befremdlich und vergaß darüber die Brosche, welche wie ich etwas später feststellte hellauf glühte. Das schwarze Auge mußte also ganz in der Nähe sein. Die Florios nahmen Platz und alle anderen auch wieder, um sich sofort wieder dem orgiastischen Treiben hinzugeben. Das die Grandessa das Artefakt scheinbar ständig bei sich trug macht die Sache wirklich kompliziert, blieb anscheinend nur die Möglichkeit als ihr Gespiele in ihre Nähe zu kommen. Da wir bislang noch nichts über ihre Vorlieben in Erfahrung bringen konnten, war Improvisation gefragt. Ich schickte Hendriga in den Garten, so daß sie Hesindian und Thaliomel über die Lage informieren konnte. Lysara und ich begaben uns daraufhin auf die Tanzfläche, um dort einen rahjagefälligen Entkleidungstanz zu vollführen, welcher hoffentlich das Interesse der Grandessa wecken würde.

Ganz wie ich gehofft hatte bat uns der Major Domus etwas später in die Gemächer der Grandessa, die anscheinend dem rahjagefälligen Spiel zu dritt sehr zugetan war. Die Gemächer der Grandessa waren prachtvoll eingerichtet und das Bett hatte gigantische Ausmaße, es war wohl eher Spielwiese, denn Bett. Kurze Zeit später betrat die Grandessa durch eine zweite Tür das Zimmer, nur gekleidet in einem halb durchsichtigem Negligé. Man gab uns zu verstehen, daß im Ankleidezimmer zu unserer Rechten, adäquatere Kleidung bereit läge, welche wir nun anlegen sollten. Wir taten wie uns geheißen und ich muß sagen, das mich Lysaras anblick in den Hauch von Nichts das sie jetzt trug nicht ungerührt ließ.

Zurück im Schlafgemach reichte man uns Pokale mit Rauschkraut versetztem Wein, der hier in Al´Anfa zu den üblichen Getränken gehört. Dummerweise hatte ich vergessen uns vorher ein Antidot nehmen zu laßen, so daß wir nun mit den Auswirkungen leben mußten. Benebelt vom Wein gaben wir uns dem rahjagefälligen Spiel hin und das die ganze Nacht, immer nur kurz von neu gereichtem Wein und anderen Getränken unterbrochen. Das Treiben dieser Nacht liegt für mich bis heute unter einem trüben Nebel, auf jeden Fall, wachte ich am anderen Morgen ziemlich verkatert wieder auf. Nach den ersten recht trüben Minuten, stellte ich fest, das ich nicht mehr im Schlafzimmer der Grandessa war und von der Dame und Lysara jede Spur fehlte.

Montag, 16. April 2007

Welche Alternativen blieben uns also, um in die Villa der Grandessa zu gelangen? Wir setzten uns alle zusammen und überlegten. Al´Anfa ist in solchen Sachen recht schwierig, da hier die üblichen Methoden nicht immer klappen und wirklich unsicher sind. Zum Beispiel ist Bestechung im Mittelreich, Bornland oder Almada ein probates Mittel, doch in einer durch und durch korrupten Stadt wie Al´Anfa barg dies einige Gefahren. Das Verdingen als Lakaie schied hier zumeist auch aus, da die hohen Herrschaften Sklaven bevorzugen, blieb also eingentlich nur Einbruch oder das älteste Gewerbe der Welt. Wir beschloßen, weil wir annahmen, das die Grandessa ihre Heimkehr feiern würde, Lysara und Hendriga als Lustdamen einzuführen und wir drei anderen wollten versuchen, unter Thaliomels Führung, auf den Silberberg und in den Garten der Villa zu gelangen, als Einbrecher. Das würde heute noch einige Vorbereitungen bedürfen, so daß wir in die Stadt zogen und uns die paßende Ausrüstung besorgten. Gegen Nachmittag zurück, machten die Damen für uns Männer eine Modenschau, in den gewagten Kleidern, was mich nicht unbeeindruckt ließ. Lysara mein Augenstern, war die Liebe meines Lebens und eigentlich wiederstrebe es mir, sie daß tun zu laßen, aber es ging wohl nicht anders. Thaliomel kam etwas später, er sollte den Hafen beobachten und berichten, falls die Grandessa ankam. „Ihr Schiff hat gerade angelegt und wie ich in Erfahrung bringen konnte, hat sie ihren Major Domus losgeschickt, um führ ein Fest das Nötige zu besorgen. Ihr sollte euch also beeilen um auf die Straße zu kommen.“, sagte Thaliomel an Lysara und Hendriga gerichtet, „Und Halander,
ihr habt doch sicherlich auch angemessene Kleidung für ein solches Fest, denn ich halte es für besser euch als Galan dort einzubringen, als mit uns einzusteigen.“. Die Anderen gaben ihm recht und mir war es auch lieber jemanden zu bezirtzen, als über Mauern zu klettern. Ich zog mich also an wie ein eitler Geck und begab mich mit den beiden Damen auf die Straße, immer Ausschau haltend nach dem von Thaliomel beschriebenen Major Domus. Währenddessen warten Thaliomel und Hesindian auf den Anbruch der Nacht, sie wollten von der Steilen Küstenseite zur Mauer des Silberbergs gelangen und dort einsteigen. Wir liefen also die Straße entlang, wobei ich immer wieder den Damen in den Ausschnitt schaute, sie am Hals oder am Dekolleté küßte und das ganze immer lautstark untermalte, mit anzüglichen Bemerkungen und lautem Lachen, so daß man auf uns Aufmerksam werden mußte. Die Damen taten es mir gleich und küßten sich auch gegenseitig, was den Eindruck verstärken sollte, wie verderbt wir waren. Nachdem wir etwa eine Stunde dieses Spielchen in den Straßen machten, wurde der Major Domus auf uns aufmerksam und sprach uns an. „Hallo holde Maiden und wackerer Galan! Darf ich fragen, ob ihr vielleicht Lust verspürt an der Feier zur Heimkehr der Grandessa Olibana ay Florios, heute Abend in der Villa Florios teilzunehmen?“, fragte der Major Domus und ich antwortet ihm, leicht lallend, „Wenn die Pekunia stimmt und es spaßig wird, gerne. Feste sind unsere Spezialität, wir kommen gerade von einem, hicks.“ „Das Pekuniäre sollte kein Problem sein ´spaßig´sind die Feste der Grandessa immer, also auf wenn darf ich die Passierscheine ausstellen laßen und wo soll ich sie euch hinschicken?“ „Mein Name, hicks , ist Giacomo der verruchte und das sind die lieblichen, hicks , Damen Drusila die unschuldige Verführung und Darla die lasterhafte, wir logieren im Gasthaus ´Golgaris Schwingen´.“ „Gut, ich werde euch die Passierscheine dorthin schicken, also bis heute Abend.“ „Bis heute Abend, hicks.“.

Wir gingen zurück ins Gasthaus und warteten, etwa 1 Stunde später klopfte ein Bote an der Tür und brachte die Passierscheine, es konnte also losgehen.

Hallo zusammen,
nach einer wie ich finde guten und erfolgreichen Spielsitzung, stelle ich hier mal ein paar Links für Charakterbilder und Fantasybilder allgemein ein:


Charakterbilder 2

Fantasybilder

Mir hat es am Samstag sehr viel Spaß gemacht und ich fand das Rollenspiel zum Teil wirklich gut. Ein schönes Stück weitergekommen sind wir auch und damit zu einem meiner Lieblingsabenteuer. Es ist auf Grund seiner Vielfältigkeit zwar etwas anspruchsvoller, aber durch drei Hauptlinie und viele Überraschungen finde ich es ungeheuer spannend, ich hoffe es wird euch ebenso viel Freude machen. Das Bild oben wird euch jetzt noch nicht viel sagen, aber ich kann euch versprechen, das wird es noch( und mit den Worten des finsteren Meisters: ´Har, Har, Har´).