DSA

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Samstag, 31. März 2007


You are the Hanged Man


Self-sacrifice, Sacrifice, Devotion, Bound.


With the Hanged man there is often a sense of fatalism, waiting for something to happen. Or a fear of
loss from a situation, rather than gain.


The Hanged Man is perhaps the most fascinating card in the deck. It reflects the story of Odin who offered himself as a sacrifice in order to gain knowledge. Hanging from the world tree, wounded by a spear, given no bread or mead, he hung for nine days. On the last day, he saw on the ground runes that had fallen from the tree, understood their meaning, and, coming down, scooped them up for his own. All knowledge is to be found in these runes.


The Hanged Man, in similar fashion, is a card about suspension, not life or death. It signifies selflessness, sacrifice and prophecy. You make yourself vulnerable and in doing so, gain illumination. You see the world differently, with almost mystical insights.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.



Hm, das kam auch schon raus, als ich den Test machte, als er im BP-Forum kursierte.
Bin wohl ein Galgenkind. :-)

Freitag, 30. März 2007

Schuhelja, Magierin


Die junge Magierin (erst knapp zwanzig und frisch aus der Akademie entlassen) macht fast immer auf ersten Blick einen harmlosen Eindruck. Äußerlich wirkt sie wie ein typisches Novadi-Mädchen, anmutig, mit langen dunklen Haaren und unschuldig blickenden dunklen Gazellenaugen, so dass andere Menschen – vor allem Männer – sie oft nur nach ihrem Äußeren beurteilen. Selbst ihre Familie, vor allem ihr Vater und ihre zahlreichen Brüder, verschlossen lange Zeit die Augen vor den „kleinen Unstimmigkeiten“, die einfach nicht zu dem Bild eines braven Novadi-Mädchen passen wollten. Wie zum Beispiel, dass ihre Geburt ausgerechnet während einer Sonnenfinsternis stattfand. Und die Tatsache, dass es ihr schon von klein auf jedes Mal gelang, zu bekommen was immer sie wollte und jeder, der ihr etwas verweigerte, unweigerlich von Bauchkrämpfen und Kopfschmerzen heimgesucht wurde, selbst als das Mädchen sich bereits anderen Interessen zugewandt hatte. Und dann ihr angeblicher unsichtbarer Spielgefährte und Berater, von dem sie immer wieder erzählte. Ihrer Beschreibung nach konnte es sich nur um einen entfernten Großonkel handeln – der war aber fatalerweise bereits gestorben, lange bevor Schuhelja geboren wurde…
Nachdem sich die unerklärlichen Vorfälle zu häufen begannen, tat Schuheljas Vater sein Bestes, um seine unheimliche Tochter noch im Kindesalter angemessen zu verheiraten und damit loszuwerden. Aber als auch der fünfte Bewerber nach einem kurzen Treffen die Flucht ergriffen hatte, wusste er sich keinen Rat mehr und willigte schließlich ein, Schuhelja auf eine Magie-Akademie zu geben. Natürlich war er mit Schuheljas Wahl der Akademie Dunkle Halle der Geister von Brabak überhaupt nicht einverstanden – wenn, dann hätte er sie lieber auf einer weißen Magie-Schule gesehen – aber nach etlichen Migräneanfällen blieb ihm nichts anderes übrig, als sich auch damit abzufinden.
Schuhelja gefiel es auf der Akademie und nach den acht Jahren Regelstudienzeit bestand sie ihr Examen mit Bravour. Doch als sie nach der langen Zeit hinter den Akademiemauern wieder zurück ins wirkliche Leben kam, musste sie feststellen, dass auch eine fundierte Ausbildung und großes magisches Talent mangelnde Erfahrung und Unwissenheit in praktischen Angelegenheiten nicht wirklich ausgleichen können. Dass sie vor allem immer dann scheitert, wenn sie sich völlig sicher fühlt, irritiert sie ungemein und verleitet sie zu Ungeduld und blindem Drauflosstürmen. Ihr erster Weg nach der Entlassung aus der Akademie sollte sie in den Süden führen, dort wo das Grab ihres toten Beraters vermutet wurde, und wo sie an Ort und Stelle eine ordentliche Beschwörung durchführen wollte, um seine Seele noch fester an sie zu binden. Doch es kam alles ganz anders als geplant, sie geriet mit einer bunt gemischten Gruppe von Abenteurern in den Bann eines unlösbaren Fluchs, und als das Abenteuer glücklich überstanden und sie um einige Erfahrungen reicher geworden war, musste sie feststellen, dass sie inzwischen Gefallen an dem Abenteuerleben gefunden hatte. Sei es drum, das Grab und der Geist ihres Großonkels können ja noch ein wenig warten. Morgen ist auch noch ein Tag.

Donnerstag, 29. März 2007

Hallo zusammen,
da hast du ja was gemacht, Baba. Die Karte wollte ich so auf den ersten Blick auch nicht, doch auf den zweiten muß ich sagen, trifft einiges zu.


You are The Fool


The Fool is the card of infinite possibilities. The bag on the staff indicates that he has all he need to do or be anything he wants, he has only to stop and unpack. He is on his way to a brand new beginning. But the card carries a little bark of warning as well. Stop daydreaming and fantasising and watch your step, lest you fall and end up looking the fool.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.


Wir zogen uns in unsere Zimmer im Gasthaus „Golgaris Schwingen“ zurück und ich überwachte im Spiegel, was Thorfinn mit Geld und Börse machte. Ich konnte sehen, wie er sich zum Silberberg begab und dort am Tor passierte. Er begab sich in ein Garnisonshaus der Dukatengarde und dort in eine leere Amtsstube. Mit einem Stuhl unter der Klinke blockierte er die Tür und begann im Schreibtisch zu suchen, als er es gefunden hatte setzte er sich und füllte etwas auf einem Papier aus, welches er zu guter letzt siegelte. Nachdem er die Amtsstube verlassen hatte, verbrachte er den restlichen Tag und die Nacht auf Wache. Am nächsten Morgen begab er sich zu Bett und wurde kurz bevor auch wir aufbrechen wollten geweckt.

Wieder in „Peraines Hain“ warteten wir, nachdem wir bestellt hatten auf Thorfinn, welcher kurze Zeit später um die Ecke bog. Er betrat das Lokal und setzte sich ohne Umschweife an unseren Tisch, so daß ich etwas abgelenkt war und nur aus den Augenwinkeln die zwei schwarz gekleideten Gestallten sah, welche um die gleiche Ecke bogen, wie zuvor Thorfinn. Ich konnte nur hoffen, das Hesindian und die Anderen draußen aufmerksam waren, weil wie mir später bewußt wurde konnten das eigentlich nur Agent der Hand Borons sein und das bedeutete meist nichts Gutes. Thorfinn reichte mir nach knapper Begrüßung den Passierschein, wobei man ihm ein deutliches Unwohlsein ansah, hatte er wirklich in der Zeit, in der ich ihn nicht beobachten konnte, die Agenten verständigt?!

Mir ließ das keine Ruhe, so beschloß ich kein Risiko einzugehen und sprach, mit festem Blick in Thorfinns Augen: „Erinnerung verlasse dich!“. Augenblicklich sah man Thorfinn an, das er nicht wußte wo er war und was er hier tat. Wir nutzten die Gelegenheit, um durch den Hinterausgang das Etablissement zu verlaßen und hofften so der Hand Borons vorläufig zu entgehen. Ein wenig tat mir Thorfinn leid, weil ich den Zauber, auf Grund der Eile, nicht hatte genau dosieren können, so daß es durchaus möglich war, das ich einen Großteil seiner Erinnerung gelöscht hatte und nicht nur den Teil der sich mit uns beschäftigte. Näheres würde ich sicherlich erfahren, wenn die Hand Borons Thorfinn befragen würde, da ich ihm Börse und Dublonen ja gelaßen hatte.

Man führte ihn auch kurze Zeit später ab, genau wie ich erwartet hatte. Das Ganze, mittlerweile zurück im Gasthaus, verfolgte ich wieder im Spiegel, während Hesindian und Thaliomel den abgeführten Thorfinn auf den Straßen verfolgten. Die Person die das Verhörzimmer betrat war mir sofort ein Begriff, als ich sie durch den Spiegel sah, es war niemand geringeres als Alara Olibano, die berüchtigte Leiterin des Al´Afanischen Geheimdienstes. Jetzt würde es entweder besser oder noch sehr viel schlechter, denn wie ich gehörte hatte war Alara Olibano die erklärte Erzfeindin von Oboto Florios, dem Leiter der Stadtgarde, und damit der ganzen Familie Florios. Was würde also nun passieren?!

Mittwoch, 28. März 2007

So zogen wir alle auf getrennten Wegen in die Stadt, um mehr Informationen zu sammeln. Lysara besuchte die Universität und mußte feststellen, das auch mit viel Geld und guten Worten, es hier nicht wie in anderen Städten war, die Bibliothek war einfach nicht zugänglich. Ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Wir anderen hatten an den sonst üblichen Stellen auch wenig Glück, weder in den Tempeln noch beim Stadtschreiber konnte man etwas in Erfahrung bringen und was ich extrem verwunderlich fand war, daß eine so große Stadt keine Gazette mit Archiv ihr Eigen nennt. Wie wir es abgesprochen hatten, trafen wir uns gegen Mittag wieder und mußten feststellen, daß es uns allen ähnlich unbefriedigend ergangen war. Die Taverne die wir uns ausgesucht hatten, war uns als zentral gelegen aufgefallen und bestach durch einen freundlichen Namen, ganz im Gegensatz zu den hier sonst üblichen, „Peraines Hain“. Das dachten sich wohl auch noch viele andere es war wirklich voll, doch die Bedienung war freundlich und schnell, so daß jeder zügig zu seinem Essen kam. Ich versuchte, als ich mein Essen, selemer Eintopf, Vorsicht, erhalten hatte mit meinem Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Der Mann war an die 2 m groß und sah bis auf die Kleidung aus, als wenn er aus Thorwal stammen würde. „Swafnir zum Gruße, Meister Thorwals!“, begrüßte ich ihn und schlug ihm wie es in Thorwal üblich war auf die Schulter, „Ah, ein Mann mit Sitte und Verstand, seid gegrüßt.“, erwiderte er sowohl meine Begrüßung, als auch den Schlag auf die Schulter. „Mein Name ist Titus Pullo und das ist meine Frau Helena, sagt, darf ich euch auf einen Humpen einladen, ihr seit das erste freundliche Gesicht, was ich in dieser düsteren Stadt sehe.“, „Aber sicher dürft ihr das, mein Name ist Thorfinn und mir ging es ähnlich, als ich das erste mal in diese Stadt kam.“. „Zwei Humpen Frau Wirtschaft und zwei Becher premer Feuer, falls ihr dieses führt und es euch recht ist werter Thorfinn.“, dieser nickte zustimmend, so daß ich weiter fortfuhr, „Was verschlägt euch als Angehöriger einer edlen Rasse wie den Thorwalern in die verderbte Stadt, wenn ich fragen darf?“, „Das liebe Geld und ein Abkommen, doch das ist eine lange und wenig erfreuliche Geschichte. Wie seit ihr denn hierhergekommen?“. „Wir sind auf der Suche nach unserer Nichte, sie war auf einem Schiff von Beilunk nach Kuslik und soll hier im Perlenmeer von Piraten entführt worden sein. Die haben sie wohl auf dem Sklavenmarkt hier in Al´Anfa verkauft und wir wollen sie finden und wenn möglich freikaufen oder …. . Könntet ihr uns da vielleicht behilflich sein, wir kennen uns hier ja gar nicht aus?“, „Da habt ihr euch aber etwas vorgenommen, mit ihren Sklaven, sind diese dekadenten Al´Anfaner wirklich eigen, aber ich bin euch mit meinen bescheidenen Mitteln gerne behilflich, was kann ich tun?“. „Wie wir in Erfahrung bringen konnten, ist sie an die Grandessa Olibana ay Florios, als Kammerzofe verkauft worden, was wir aber nicht erfahren konnten, ist wie wir mit der Grandessa in Kontakt treten können oder wenigstens, wo sie wohnt, könnt ihr uns da vielleicht weiterhelfen?“, „Das kann ich bestimmt, ich bin Mitglied der Dukatengarde und kenne das Haus der Florios, für eine gewisse Summe kann ich euch Passierscheine für den Silberberg beschaffen, dann könnt ihr dort selbst vorstellig werden.“. „Das hört sich doch gut an, wie lange braucht ihr für die Scheine und sind 100 Dublonen ausreichend, 50 jetzt und 50 nach Erhalt der Scheine?“, „Das ist vollkommen ausreichend und die Scheine kann ich bis morgen Mittag beschaffen, treffen wir uns hier zur selben Zeit wie heute, morgen wieder.“, ich war einverstanden und nickte ihm zu, während Lysara ihm die 50 Dublonen, in einer Lederbörse, unter dem Tisch reichte. Er schaute zufrieden, trank aus und verließ die Taverne, was er natürlich nicht wußte, war, daß ich die Börse, als auch die Dublonen mit einem Zauber präpariert hatte, um sie verfolgen und sehen und hören zu können, was mit ihnen vorging.

Freitag, 23. März 2007

Marustan

Geboren wurde ich in Jergan und schon in frühester Jugend wurden meine Talente für das Obskure und Hinterhältige klar(das töten von Insekten, dann kleineren Eidechsen und Fröschen lag mir im Blut), also wurde ich mit 14 Jahren in einen geheimen maraskanischen Orden aufgenommen. Kurz nach Beendigung meiner Ausbildung(Kriegsakademie zu Jergan, im Zweig für Kriegslist und Heimlichkeit) kam es zum Krieg mit dem Mitteleich. Nach dem verlorenen Krieg, musste ich von Maraskans fliehen, aber nicht ohne meinen ersten Auftrag erledigt zu haben, ich brauchte halt einen Passierschein um die Insel zu verlassen. In Al´Anfa habe ich bei der Familie Paligan Unterschlupf gefunden, sie konnten meine Fähigkeiten gut gebrauchen. Meine Entlohnung und Behandlung war gut, so dass mit der Zeit mich bei den Plaligans recht wohl fühlte, eine besondere Affinität habe ich zu Andara entwickelt, deren Bodyguard ich momentan bin. Andara ist die geheimnisvolle kleine Schwester der Kaiserin und für ihre Schwester in geheimer Mission unterwegs. Wir lernten auf unseren Reisen eine Gruppe von Recken, Hexer, Magier und Thorwaler, die auch auf Maraskan geboren sein könnten, kennen mit denen wir momentan unterwegs sind.

Hagen der Zwergendruide

Ich wurde als dritter Sohn Thor Eisingers von Donnerbach und seiner Frau Gertrud aus Havenna in Donnerbach geboren. Mein Vater arbeitete als Schmied für den berühmten Rondra Tempel zu Donnerbach. Schon in frühester Jugend stellte man bei mir den Hang zu Mutter Sumo fest und eine allergische Abneigung gegen Eisen. So beschloss man mich in die Lehre des Onkels meiner Mutter zu überantworten, dem wohl berühmtesten Mitglied des Weidener Druidenzirkels. Meine Ausbildung war sehr umfassend und fand in Havena statt, wo ……….., als Hofmagier tätig war. Nach seiner Entlassung aus dem Dienst von Cunau ui Bennain, welcher nicht ganz freiwillig war, zog es uns zurück in die Heimat, nach Weiden. Dort wurde ich zu einem Vollwertigen Mitglieds des Weidener Druidenzirkels Geweiht.

Mein Meister gab mir noch den Ratschlag, als ich in die Ferne zog, das ich seinen alten Meister Darion einmal besuchen sollte, er könne mir sicher noch einiges beibringen und würde heute im Druidenwald in der grünen Ebene leben.


Hier noch einige Sprüche die ich mir während meiner Ausbildung vom Meister ……… immer wieder anhören musstest und die mir in Fleisch und Blut übergegangen sind:


"Glaubt mir, Angst und Furcht sind völlig irrationale Verhaltensweisen. Sie verhindern das Unausweichliche nicht!"


"Erkenntnis wird in erster Linie aus Schmerz geboren."

"Macht macht nicht glücklich - aber sie entschädigt dafür, nicht glücklich zu sein."



Den alten Meister meines Meisters habe ich in der Zwischenzeit besucht und mir beim Bau des Travia Tempels in der grünen Ebene 2 Kätzchen die meine rituell gebunden Begleiter fortan sind. Rondarion, seine Frau und die anderen, die ich bei diesem Abenteuer kennen lernte sind seit dem meine Begleiter und ich bin schon sehr gespannt, welche Irrungen und Wirrungen uns in nächster Zeit erwarten.